<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8091791607725630785</id><updated>2011-10-19T05:39:17.481-07:00</updated><category term='Kunststreit um Cranachs Bilder nach dem 2. Weltkrieg'/><title type='text'>Kunst &amp; Antiquitäten Blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://altertuemliches.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://altertuemliches.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>altertuemliches</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04130975709294953074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8091791607725630785.post-265741660758733582</id><published>2007-06-18T23:31:00.000-07:00</published><updated>2007-06-18T23:35:24.156-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rnd5HO-HY7I/AAAAAAAAAA8/5_hiwoVjI3A/s1600-h/edward_munch_apple_tree.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp0.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rnd5HO-HY7I/AAAAAAAAAA8/5_hiwoVjI3A/s200/edward_munch_apple_tree.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077660270068196274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gartenlust Der Garten in der Kunst&lt;br /&gt;Unteres Belvedere, Orangerie Wien&lt;br /&gt;Bis: 24.06.2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausstellung ist unbedingt zu empfehlen. Sorgfältig und gut ausgewählte Werke erlauben eine Reise durch die Kunst- und Kulturgeschichte.&lt;br /&gt;Gotische Kunst stellt den heiligen Menschen in den Vordergrund. Bezug zur Natur gibt es, wenn überhaupt, nur im Hintergrund der Gemälde&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je mehr sich der Mensch jedoch mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt, umso mehr gewinnt die Gestaltung der Lebensumgebung an Bedeutung.&lt;br /&gt;Gemälde aus dem 17. und 18. Jh. zeigen uns Schlösser mit symmetrisch angelegten Gärten und Tempelanlagen, die nach antikem Vorbild gebaut wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je mehr das Bürgertum zur aufstrebenden Macht wird, umso mehr hegt und pflegt man seinen persönlichen und natürlichen Lebensbereich. Die Bilder zeigen uns in wunderschönen Farben und mit liebevoller Ausführung einer blühenden Welt wie wichtig es für die Seele ist, die Harmonie der Natur genießen zu können.&lt;br /&gt;Der Garten ist ein Zentrum zur Selbstfindung und ein Weg zu Gott; denn wo werden uns die Wunder mehr offenbart als in der Entfaltung der Natur in all ihrer Pracht und Fülle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und selbst wenn man nicht zu den Glücklichen gehört, die in einem dieser farbenfrohen und prachtvollen Gärten verweilen dürfen, so lässt bereits das Betrachten der Gemälde unweigerlich Ruhe einkehren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausstellung ist auf alle Fälle einen Besuch wert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.altertuemliches.at/kunst-antiquitaeten/index.php?sess=&amp;amp;action=details&amp;amp;eid=778&amp;amp;date=1182204000" target="_blank"&gt;Gartenlust der Kunst &lt;span class="navzelle_seiten_verweis"&gt;&amp;raquo;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Alte Kunst und Antiquitäten - (c) copyright: www.altertuemliches.at, A-9805 Baldramsdorf, Tel: +43 (0) 676- 5227712&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8091791607725630785-265741660758733582?l=altertuemliches.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://altertuemliches.blogspot.com/feeds/265741660758733582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8091791607725630785&amp;postID=265741660758733582&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/265741660758733582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/265741660758733582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://altertuemliches.blogspot.com/2007/06/gartenlust-der-garten-in-der-kunst.html' title=''/><author><name>altertuemliches</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04130975709294953074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rnd5HO-HY7I/AAAAAAAAAA8/5_hiwoVjI3A/s72-c/edward_munch_apple_tree.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8091791607725630785.post-7904315957336222221</id><published>2007-06-04T02:11:00.000-07:00</published><updated>2007-06-04T02:15:20.890-07:00</updated><title type='text'>„ Antiquitäten u. Alte Kunst Informationen“ – Ihr Informationsportal im Internet</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/RmPX5H4Q1JI/AAAAAAAAAA0/X-efO1LRM4Y/s1600-h/antiquit%C3%A4ten_kunst_informationen.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/RmPX5H4Q1JI/AAAAAAAAAA0/X-efO1LRM4Y/s200/antiquit%C3%A4ten_kunst_informationen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072134981716858002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;www.altertuemliches.at ist eine neue Internet-Präsenz zum Thema „Alte Kunst und Antiquitäten“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst 2005 ging altertuemliches.at zum ersten Mal online. Das „Ein-Mann-Unternehmen“ hat sich seither im Layout und Inhalt mehrmals gewandelt, hat aber nun seine Bestimmung gefunden. Steigende Besucherzahlen beweisen, dass sich die Seite mittlerweile gut im World Wide Web etabliert hat. Gut 30.000-40.000 User besuchen monatlich die Seite, Tendenz steigend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationen für Österreich, Deutschland und die Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel der Plattform ist es, kunst- und kulturinteressierte User über Auktionen, Ausstellungen und Messen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu informieren. Alle großen Auktionshäuser geben ihre aktuellen Auktionen bekannt und veröffentlichen anschließend die Auktionsergebnisse. Im Veranstaltungskalender findet man, übersichtlich nach Ländern geordnet, bedeutende Ausstellungen und Messen zum Thema „Alte Kunst und Antiquitäten“. Um die Organisation an der Teilnahme an Messen und Ausstellungen zu erleichtern, können Flüge und Hotels bequem online über entsprechende Partner gebucht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übersichtliches Händlerverzeichnis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;altertuemliches.at möchte ein Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage sein. Deshalb verfügt die Plattform auch über ein umfangreiches Händlerverzeichnis. Zahlreiche namhafte Unternehmen haben sich in das Verzeichnis eingetragen. Der User findet ein gut sortiertes Angebot von Antiquitätenhändlern, Antiquariaten, Galerien und Restauratoren.&lt;br /&gt;Dadurch wird es möglich, sich einen guten, virtuellen Überblick über die zahlreichen wunderschönen Stücke zu verschaffen, die im deutschsprachigen Raum angeboten werden. Vielleicht wartet ja gerade im schönen Nürnberg ein besonders hübsches Stück auf einen Käufer.&lt;br /&gt;Oder sind Sie auf der Suche nach einem alten, vergriffenen Buch – in einem der vielen Antiquariate wird man sicher fündig.&lt;br /&gt;Braucht ein wertvolles Erbstück einen zuverlässigen Restaurator, so gibt auch in diesem Fall das Verzeichnis zuverlässig Auskunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergänzt wird das vielfältige Angebot außerdem noch durch ein Museenverzeichnis – natürlich ebenfalls für Österreich, Deutschland und die Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch im Aufbau: Leben und Schaffen großer Meister&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als weiteren Schwerpunkt hat sich altertuemliches.at zum Ziel gesetzt, einen Einblick in das künstlerische Schaffen der Menschheit zu geben. Der User findet Überblicke über die Entwicklungsgeschichte des Möbels, des Porzellans, des Buchdruckes und der Herstellung des Schmuckes. Laufend wird daran gearbeitet, das Leben und Schaffen großer Meister darzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;altertuemliches.at sieht sich als verbindende Informationsplattform. Den kunst- und kulturinteressierten Usern sollen möglichst umfangreiche Informationen geboten werden, andererseits wird den Händlern, Restauratoren, Auktionshäusern und Museen Raum für Öffentlichkeit gegeben.&lt;br /&gt;Sollten gewisse Informationsbereiche oder Serviceleistungen noch nicht abgedeckt werden und von der einen oder anderen Seite gewünscht werden, können diese Wünsche im Forum jederzeit bekannt gegeben werden. altertuemliches.at freut sich über jedes öffentliches Echo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas Färber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brünner Straße 175/12&lt;br /&gt;1210 Wien&lt;br /&gt;http://www.altertuemliches.at /&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Alte Kunst und Antiquitäten - (c) copyright: www.altertuemliches.at, A-9805 Baldramsdorf, Tel: +43 (0) 676- 5227712&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8091791607725630785-7904315957336222221?l=altertuemliches.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://altertuemliches.blogspot.com/feeds/7904315957336222221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8091791607725630785&amp;postID=7904315957336222221&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/7904315957336222221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/7904315957336222221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://altertuemliches.blogspot.com/2007/06/antiquitten-u-alte-kunst-informationen.html' title='„ Antiquitäten u. Alte Kunst Informationen“ – Ihr Informationsportal im Internet'/><author><name>altertuemliches</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04130975709294953074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/RmPX5H4Q1JI/AAAAAAAAAA0/X-efO1LRM4Y/s72-c/antiquit%C3%A4ten_kunst_informationen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8091791607725630785.post-6268480418181410864</id><published>2007-05-18T05:51:00.000-07:00</published><updated>2007-05-18T06:03:26.774-07:00</updated><title type='text'>Biedermeier – Gemütlichkeit</title><content type='html'>Tatsächlich war die Zeit zwischen 1815und 1848 geprägt vom Metternichs Polizeistaat und die das politische Engagement eines gebildeten Bürgertums wurde weitestgehend unterdrückt. Daher legten die Menschen der wohlhabenden bürgerlichen Kreise mehr wert auf die bewusste Gestaltung der Freizeit; man besuchte Theater, traf sich beim Heurigen oder in Kaffeehäusern und unternahm Landpartien. Man war auch Förderer der Künste und veranstaltete Hauskonzerte und literarische Zirkel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2iEn4Q1GI/AAAAAAAAAAc/9ukqJRMrON4/s1600-h/sessel_1822_gottlieb_ditmar.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2iEn4Q1GI/AAAAAAAAAAc/9ukqJRMrON4/s200/sessel_1822_gottlieb_ditmar.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065883356169819234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Bezeichnung „&lt;a href="http://www.altertuemliches.at/moebel/biedermeier_01.php"&gt;Biedermeier&lt;/a&gt;“ für diese Jahre ergab sich erst später aus den beiden Wortschöpfungen „Biedermann“ und „Bummelmaier“. Diese beiden Philistertypen hatte Viktor von Scheffel 1848 in den „Fliegenden Blättern“ geschaffen. Die Kombination zu dem Wort „Biedermeier“ geschah 1850 durch den Dichter L. Eichrodt, dessen Gedichte „Biedermeiers Liederlust“ ebenfalls in den „Fliegenden Blättern“ erschienen sind. Ursprünglich meinte die Bezeichnung „Biedermeier“ auch eher spöttisch einen braven, spießigen und biederen Menschen. Heute – wie schon eingangs erwähnt – wird dieser Begriff mit „Beschaulichkeit“ verbunden, obwohl die tatsächliche Lebenssituation der Menschen weniger beschaulich war.&lt;br /&gt;Abgesehen von der politischen Situation muss man sich vor Augen führen, dass im Jahre 1816 noch ca. 90% der Bevölkerung am Land lebte und das städtische Bürgertum dazu vergleichsweise eine kleine Gruppe war. Die Städte waren von Stadtmauern umgeben, wer in die Stadt wollte wurde ebenso kontrolliert wie derjenige, der die Stadt verlassen wollte. Die Gassen und Straßen innerhalb der Stadt waren eng und verwinkelt, nachts gab es keine Straßenbeleuchtung. Die Straßen waren noch unbefestigt, nur selten gab es Gehsteige oder gepflasterte Wege. Die hygienischen Bedingungen waren schlecht, sodass eine Choleraepidemie 1830/31 viele Todesopfer in ganz Europa forderte. Das Reisen in Postkutschen war ebenfalls noch sehr beschwerlich. Erst mit zunehmender Industrialisierung wurde das Schienennetz zunehmend ausgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich schufen diese gesellschaftlichen Bedingungen einen eigenen, sehr charak&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2iRX4Q1HI/AAAAAAAAAAk/71-zbFhhHvI/s1600-h/sekraeter_1810_frank_m%25F6ller.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2iRX4Q1HI/AAAAAAAAAAk/71-zbFhhHvI/s200/sekraeter_1810_frank_m%25F6ller.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065883575213151346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;teristischen Wohnungsstil.&lt;br /&gt;Die komfortablen Wohnungen des wohlhabenden Bürgers verfügten über ein Empfangs- bzw. Wohnzimmer, die gute Stube, ein Speisezimmer, ein Arbeitszimmer für den Hausherrn, ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, eine Küche und eine Dienstbotenkammer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bäder und Wasserleitungen waren selten. Die Wände waren mit Kalkfarben gestaltet, Tapeten gab es nur in sehr reichen Haushalten. Die Fußböden waren gedielt, Parkettböden fand man ebenfalls nur besonders wohlhabenden Häusern. Auch Teppiche waren Luxusgüter.&lt;br /&gt;Kachelöfen und eiserne Öfen dienten dem Heizen. Öllampen und Talglichter erhellten den Raum. Wachskerzen waren sehr teuer und auch nur den sehr reichen Bürgern vorbehalten. Das Feuermachen war sehr mühsam, denn erst ab 1832 wurden Streichhölzer im deutschen Raum industriell gefertigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in der Kunstgeschichte bezieht sich die Bedeutung des Biedermeier mehr auf die Innenausstattung.&lt;br /&gt;Das Biedermeier – Möbel ist nicht bloß eine weniger repräsentative Form des Empiremöbels, eine bloße Vereinfachung; vielmehr hat es sehr wohl eigene Stilelemente entwickelt.&lt;br /&gt;Das Biedermeier – Möbel ist klar in seiner äußeren Form, schlicht und zweckmäßig. Das Holz ist oft hell und anstelle von Flächendekoration findet man häufig ausgesuchte Maserungen.&lt;br /&gt;Die Sitzmöbel sind durch einen leichten Schwung charakterisiert und passen sich den Körperformen an. Die Bezüge sind hell, schlicht (oft ist das Muster in Streifen angelegt) – das typische Ornament ist die Blume – besonders als Streumuster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Typische Biedermeier – Möbel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Malerei wandte man sich ab vom Historienbild des Klassizismus. Der Maler wurde zum Beob&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2icn4Q1II/AAAAAAAAAAs/pHslkOxmsGA/s1600-h/einrichte_1878_bruce_talber.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2icn4Q1II/AAAAAAAAAAs/pHslkOxmsGA/s200/einrichte_1878_bruce_talber.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065883768486679682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;achter des alltäglichen Lebens. Die Genremalerei bevorzugte Motive aus der gemütlichen und stillen Welt des bürgerlichen Wohnraumes und Szenen aus den Kleinstädten. Waren die zentralen Werte der Malerei der Biedermeierzeit das „Beschauliche“, das „Liebliche“, das „Feine“, so fand man neben gutmütigen Humor auch sozialkritische Momente.&lt;br /&gt;Künstlernamen, die mit dieser Zeit verbunden sind: J. Danhauser, P. Fendi, F. Gauermann, Spitzweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Landschaftsdarstellungen waren sehr beliebt. Die Maler wanderten durch die Landschaften der Alpen und Länder der Monarchien und fingen persönlich berührende, romantische Erlebnisse ein. Auch Naturgewalten wie Gewitter, Stürme und Überschwemmungen wurden mit einer „romantisierenden-naturalistischen Grundhaltung“ dargestellt.&lt;br /&gt;Bedeutende Vertreter der Landschaftsmalerei waren F.G. Waldmüller, R.v.Alt, J. Höger und A. Stifter.&lt;br /&gt;Beliebt waren aber auch Blumenstilleben, Herbarien und in der Porträtmalerei wurde die Miniaturmalerei bevorzugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur 50 Jahre nach dem Wiener Kongress wurde in Österreich das Biedermeier wiederentdeckt. Um die Jahrhundertwende ist im Bereich der Architektur und des Kunstgewerbes parallel zum Jugendstil und zur Wiener Secession eine Periode des „Neobiedermeiers“ zu beobachten, die bis ca. 1918 andauerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Autor: www.altertuemliches.at&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Alte Kunst und Antiquitäten - (c) copyright: www.altertuemliches.at, A-9805 Baldramsdorf, Tel: +43 (0) 676- 5227712&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8091791607725630785-6268480418181410864?l=altertuemliches.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://altertuemliches.blogspot.com/feeds/6268480418181410864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8091791607725630785&amp;postID=6268480418181410864&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/6268480418181410864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/6268480418181410864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://altertuemliches.blogspot.com/2007/05/biedermeier-gemtlichkeit.html' title='Biedermeier – Gemütlichkeit'/><author><name>altertuemliches</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04130975709294953074</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk2iEn4Q1GI/AAAAAAAAAAc/9ukqJRMrON4/s72-c/sessel_1822_gottlieb_ditmar.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8091791607725630785.post-2952525080881311514</id><published>2007-05-18T01:16:00.000-07:00</published><updated>2007-05-18T02:25:21.619-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunststreit um Cranachs Bilder nach dem 2. Weltkrieg'/><title type='text'>Kunststreit um Cranachs Bilder nach dem 2. Weltkrieg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk1jGH4Q1EI/AAAAAAAAAAM/i1PtBSvwkis/s1600-h/6780M.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk1jGH4Q1EI/AAAAAAAAAAM/i1PtBSvwkis/s200/6780M.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065814112707073090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am 2. Juni 1938 wurde die Tochter von Hermann und Emmy Göring geboren – Edda Göring. Zur Taufe erhielt das Kind vom ganzen Lande kostbare Geschenke, Offiziere und Soldaten sammelten Geld und so konnte am elterlichen Grundstück das sogenannte „Edda-Haus“ gebaut werden.&lt;br /&gt;Vom Magistrat der Stadt Köln erhielt das Kind ein besonders wertvolles Geschenk: Das weltberühmte Gemälde „Madonna mit dem Kinde“ von &lt;a href="http://www.altertuemliches.at/gemaelde/kuenstler.php"&gt;Lucas Cranach&lt;/a&gt;; entstanden 1518. Das Gemälde hatte sich bisher im Wallraf-Richartz-Museum in Köln befunden und wurde nun der Familie Göring überreicht.&lt;br /&gt;Göring, der sein Haus mit einer großen Anzahl von Kunstschätzen ausgestattet hatte, besaß auch noch ein weiteres Gemälde von Lucas Cranach: „Ruhe auf der Flucht nach Ägypten“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als es nach dem Krieg darum ging, die Kunstschätze für den Wiedergutmachungsfond zu &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk1jkH4Q1FI/AAAAAAAAAAU/UMCIGdHCHec/s1600-h/6802M.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_a_KB4NnTTtk/Rk1jkH4Q1FI/AAAAAAAAAAU/UMCIGdHCHec/s200/6802M.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5065814628103148626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;sichern, meinte der zuständige Generalanwalt, die Geschenke seien nur deshalb zustande gekommen, weil die Schenkenden bei Hermann Göring in einem guten Licht erscheinen wollten, um sich eventuelle Vorteile zu sichern. Auch das Taufgeschenk sollte dazuzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Streit um das Bild Cranachs zog sich jahrzehntelang hin. Edda selbst studierte bereits Rechtswissenschaften und konnte gegen einen Bescheid, der das Bild der Stadt Köln zugesprochen hatte, berufen. Edda Göring war schließlich erfolgreich, denn selbst das Oberlandesgericht Köln entschied, dass kein Druck von Göring vorgelegen sei. Vielmehr sei anzunehmen, dass sich der damalige NS-Oberbürgermeister mit dem Geschenk einen Vorteil verschaffen wollte und so blieb das Gemälde im Eigentum von Edda Göring.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Autor: &lt;a href="http://www.altertuemliches.at/"&gt;www.altertuemliches.at&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bildnachweis: &lt;a href="http://www.oel-bild.de/"&gt;www.oel-bild.de&lt;/a&gt; /„Madonna mit dem Kinde“/„Ruhe auf der Flucht nach Ägypten“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Alte Kunst und Antiquitäten - (c) copyright: www.altertuemliches.at, A-9805 Baldramsdorf, Tel: +43 (0) 676- 5227712&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8091791607725630785-2952525080881311514?l=altertuemliches.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/2952525080881311514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8091791607725630785/posts/default/2952525080881311514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://altertuemliches.blogspot.com/2007/05/kunststreit-um-cranachs-bilder-nach-dem.html' title='Kunststreit um Cranachs Bilder nach dem 2. 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